Wie lebe ich Spiritualität im Alltag?

Die Frage und die Suche nach einem sinnerfüllten Leben wohnt in uns allen Menschen. Egal ob wir an mystische Kräfte glauben oder nicht. Die Sehnsucht und der Drang das Geheimnis des Lebens und der Dinge zu ergründen und Teil eines Ganzen zu sein, liegt in unserer Natur. Dieser Wunsch vereint in uns Verstand und Gefühl, vermischt und wird geboren aus dem ganzen Sein unserer Existenz. Unabhängig von Alter Geschlecht, Nationalität und Glaube sind wir darin gleich.

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Doch in unserem hektischen Leben ist es nicht einfach der Sehnsucht nach spirituellen Erfahrungen nachzugehen. Arbeitsstress, Hektik, Sorgen und schwierige Beziehungen lenken und halten unsere Aufmerksamkeit auf unseren Alltag. Diese Gedanken und Gefühle hindern uns eher daran Lösungen für unsere Probleme zu finden und führen uns zumeist von unseren Inneren weg und ziehen uns noch mehr in den Alltagstrubel hinein.

Doch wie kannst du einen Schritt von deinen Problemen abrücken und gleichzeitig deinem Inneren näher kommen? Oft hält uns der innere Schweinehund von einfachen Übungen ab, wir glauben keine Zeit zu haben, oder wir denken man müsse innerlich perfekt darauf eingestellt sein. Aber auch starke und schwierige Gefühle lassen uns glauben keine Ruhe für 5 Minuten zu finden. Dabei fängt es genau hier an!  Ein Beispiel für dich: Man möchte fit und sportlich werden und bucht einen Fitnesskurs und geht dann nicht hin, weil man glaubt alles in top Form hinbekommen zu müssen und fängt gar nicht erst an! So ist es auch z.B. mit dem Üben in die innere Ruhe zu kommen.

Die zwei Übungen, die ich dir nun zeige, sind ganz einfach. Die erste Übung führt zu dir zurück, nämlich dich und dein Körper zu spüren. Am besten übst du diese Zuhause oder an einem Ort wo du genau weißt, dass du in den nächsten 5 Minuten nicht gestört wirst. Die zweite kannst du überall durchführen, auch in der U-Bahn. Du brauchst dafür ledeglich dein Handy.

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1.Übung

Setze oder lege dich  bequem hin. Atme ein paar Mal ruhig ein und aus und stelle dir bei jedem Ausatmen vor wie all dein Stress, Sorgen und Gedanken deinen Körper verlassen. Lege deine Hand auf die Mitte deiner Brust und spüre ihre Anwesenheit. Wie sie sich anfühlt, ob sie pocht, warm wird oder schwer wird. Fühle wie sie sich hebt und senkt durch den Atem. Tauchen störende Gedanken und Gefühle auf, lass sie einfach mit dem Ausatmen aus deinen Körper strömen. Mache dies für ein paar Augenblicke und kehre langsam in die Außenwelt zurück. Strecke dich und recke dich.. lächle Dir zu und öffne langsam deine Augen.

2. Übung

Für diese Übung suche dir deinen Lieblingssong aus. Es ist völlig egal wie lang er geht- hauptsache du verspürst Freude, Genuss und Leichtigkeit wenn du ihn hörst. Ob du die Augen schließt oder nicht, ist dir überlassen. Dann überlege dir welche Blume oder Tier oder Gegenstand auch immer du besonderst magst. Denke daran die ganze Zeit, solange dein Track läuft. Wenn du z.B. Lilien magst, denke an deine Lieblingssorte, an ihre Farben und Formen, wie sie riechen und wie schön sie in deiner Lieblingsvase aussehen.

Diese Übung eignet sich gut, um aus Gedankenkarusells auszusteigen, runterzukommen oder sich einfach gute Laune zu schenken. Probiere es aus und versuche zumindest jeden Tag beide zu machen!

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